Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer: Massivholzmöbel

Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer: Massivholzmöbel

Wer sein Arbeitszimmer nachhaltig gestalten möchte, setzt am besten auf Massivholzmöbel: Sie sehen nicht nur gut aus, sondern bergen auch jede Menge Vorteile. Doch nicht nur das Mobiliar entscheidet, wie umweltfreundlich das Homeoffice ist – auch der Energieverbrauch der Geräte und die Qualität der Arbeitsmaterialien spielen eine wichtige Rolle.

In diesem Artikel:

Ein Gastbeitrag von Ekomia.

Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer: Gar nicht so schwer

Wenn es um Nachhaltigkeit geht, ist das Arbeitszimmer oft kein Vorbild. Im Homeoffice wird häufig in praktische, aber kurzlebige Artikel, wie Ablagesysteme oder Rollcontainer, investiert. Doch Nachhaltigkeit und Praktikabilität schließen sich nicht aus – im Gegenteil!

Zahlreiche Produkte für das Arbeitszimmer sind mit Umwelt-Siegeln wie dem Blauen Engel, dem EU-Ecolabel oder dem FSC-Siegel versehen. Schon auf den ersten Blick wird dadurch deutlich: Hier handelt es sich um umweltverträgliche bzw. ökologische Artikel. Und auch „Praktisch, stylisch oder nachhaltig?“ muss keine Entweder-Oder-Frage sein. Denn ein Arbeitszimmer aus Massivholz erfüllt all diese Anforderungen mühelos.

Warum Massivholzmöbel? 4 Vorteile für das Arbeitszimmer

  • Nachwachsender Rohstoff: Holz ist ein Naturprodukt
  • Positive Eigenschaften: Massivholz wirkt feuchtigkeitsregulierend im Raum
  • Qualität: Massivholzmöbel sind hochwertige und langlebige Investitionen
  • Pflegeleicht: Möbel aus massivem Holz lassen sich immer wieder aufbereiten

Massivholzmöbel ins Arbeitszimmer integrieren: So klappt es am besten

Im Arbeitszimmer sind bei Möbeln vor allem drei Faktoren entscheidend: Viel Stauraum, eine praktische Handhabung und ein klares Design. Einige Key-Pieces sind daher Pflicht.

Schreib- und Stehtische: Ergonomisch – langlebig – nachhaltig

Der Schreibtisch ist das zentrale Möbelstück jedes Arbeitszimmers. Warum nicht also direkt auf einen nachhaltigen Tisch aus Massivholz setzen? Egal, ob vollständig aus Holz gefertigt oder Massivholz-Elemente wie die Tischplatte: ein Massivholz-Schreibtisch ist eine stylische Möglichkeit, das Arbeitszimmer etwas nachhaltiger zu gestalten.

Traditionelle Schreibtische aus Massivholz sind ein echter Blickfang, doch Stehtische sind aktuell die beste Möglichkeit, ergonomisch zu arbeiten. Modelle aus Massivholz erweisen sich in doppelter Hinsicht als sinnvoll: Nachhaltig trifft gesund. Besonders praktisch an Massivholz-Tischen ist zudem, dass sie mit etwas Schleifpapier und Möbelöl immer wieder von Kratzern, Unebenheiten und Co. befreit werden können – und jedes Mal wie neu erscheinen.

Regale und Schränke: Einfach ordentlich

In jedem Office sind Regalsysteme oder Schränke ein Muss – denn Ordnung ist vor allem im Büro das halbe Leben. Wer keine Lust auf wackelige Regale mit wenig Platz hat, setzt auch dabei auf Massivholz Sideboards.

Dank zahlreicher Optionen für Aufteilung, Optik und Größe ist garantiert das passende Schrankmöbel für jedes Office dabei. Durch die langlebige Qualität des natürlichen Rohstoffs bleibt das Möbelstück dauerhaft stabil – und so jahrzehntelang ein fester und nachhaltiger Bestandteil jedes Arbeitszimmers.

Arbeiten auf kleinem Raum: Massivmöbel für kleine Zimmer

Beim nachhaltigen Einrichten geht es vor allem um zwei Dinge: Die Möbelstücke sollen lange Freude bringen und sich möglichst gut in den Raum einfügen. In überschaubaren Arbeitszimmern haben schon kleine Veränderungen einen großen Effekt.

Ein Sekretär aus massivem Holz ist ein Platzwunder für kleine Räume. Er bietet Stauraum für Bürobedarf und ist gleichzeitig eine tolle Alternative zu einem großen Schreibtisch. Kleine Bürohelfer wie Rollcontainer oder Wandregale nehmen zudem wenig Platz ein – denn sie sind flexibel verschiebbar oder an der Wand angebracht. Gleichzeitig bergen sie wertvollen Stauraum, der besonders in kleinen Arbeitszimmern dringend benötigt wird.

Kleine Schritte zu mehr Nachhaltigkeit: Praktische Ideen für das Arbeitszimmer

Doch Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer hängt nicht nur mit der Wahl des Mobiliars zusammen. Schon einmal an diese Punkte gedacht?

Augen auf bei Ordnungshelfern: Ablagesysteme, Schreibwaren und Co. sind oftmals nicht sehr nachhaltig gefertigt. Durch den Einsatz von hochwertigen Materialien oder recycelten Produkten ist auch hier ein verantwortungsvoller Konsum garantiert.

Sparsam sein: Egal ob bei Materialien, Strom oder neuen Geräten: Hoher Verbrauch ist das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Ein erster Schritt hin zu mehr Ökologiebewusstsein ist es, den eigenen Konsum zu überdenken. Es bietet sich an, bei Papier auf eine umweltfreundlich produzierte (Recycling-)Variante umzusteigen.

Weniger ist mehr: Ein aufgeräumter Schreibtisch ist nicht nur gut für klare Gedanken – sondern auch für mehr Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer. Denn wer lieber bewusst und so auch weniger kauft, zum Beispiel Bücher oder Hardware für den PC, tut ganz nebenbei auch etwas für die Umwelt.

Technisch einwandfrei: Besonders bei technischen Geräten gerät die Nachhaltigkeit oft aus dem Fokus. Durch die Nutzung von Elektronik mit geringem Energieverbrauch ist ein erster Schritt dahin getan. Noch besser: Refurbished IT, also wiederaufbereitete Geräte, die dadurch einen zweiten Produktlebenszyklus bekommen – und so den schnelllebigen Konsumkreislauf durchbrechen.

Doppelter Nutzen: Objekte wie Lampen, Ordner oder auch kleinere Möbelstücke sind nach dem Aussortieren nicht direkt für den Sperrmüll bestimmt. Denn wer doppelt nutzt, lebt nachhaltiger. Vielleicht besitzen Familienmitglieder oder Freunde noch leere Ordner, die im Homeoffice einen neuen Platz finden. Auch Online-Flohmärkte bieten ein riesiges Sammelsurium an funktioneller Office-Ausstattung aus zweiter Hand.

Kleine Schritte zu mehr Nachhaltigkeit: Praktische Ideen für das Arbeitszimmer

Stück für Stück zu mehr Nachhaltigkeit im Arbeitszimmer

Sich in den eigenen vier Wänden – und auch im Arbeitszimmer – wohlzufühlen, ist wichtiger denn je: Seit Corona arbeiten immer mehr Menschen immer regelmäßiger im Homeoffice. Ein guter Grund, das heimische Büro nach den eigenen Vorstellungen umzugestalten. Dass sich Funktionalität und Nachhaltigkeit dabei nicht ausschließen müssen, zeigen die obenstehenden Tipps.

Ob hochqualitative Möbel aus Massivholz, energieeffiziente Technik oder Arbeitsmaterialien aus Recycling-Materialien – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Arbeitszimmer sukzessive ökologischer werden zu lassen. Denn Nachhaltigkeit muss nicht von heute auf morgen passieren. Wer sein Zuhause langfristig optimiert und umweltverträglich gestaltet, handelt sprichwörtlich nachhaltig.

Weitere Einrichtungsideen finden Sie bei Ekomia.

Text und Bilder: Ekomia