Stadl mit Lehm – eine zweite Heimat im Chiemgau

Stephanie Thatenhorst hat den alten Stadl im Chiemgau stylisch verwandelt
Bild: Stephanie Thatenhorst

Ein Stadl mit Charakter und Stil. Die Innenarchitektin Stephanie Thatenhorst hat sich einen Traum erfüllt und dafür die alte Scheune der Familie in ein Urlaubsdomizil verwandelt.

In diesem Artikel:

„Ich bin der festen Überzeugung, jeder Mensch braucht einfach mehr Natur.“

Für das Projekt ist Stephanie Thatenhorst ist an ihren Geburtsort zwischen Wald und Chiemsee zurückgekehrt. Dort hat sie den 120 Jahre alten Stadl ihrer Kindheit magisch verwandelt: dunkler Lehmputz und lebendige Hölzer bilden die Bühne für ihre edlen und unkonventionellen Möbelentwürfe mit pink- und salbeifarbenem Gewebe.

Der Stadl – Heimat mit Textur

Ob Stadl, Scheuer oder Schopf – Heulager heißen überall anders und sind überall ganz ähnlich: große Innenräume, einfach und bewährt aus Holz konstruiert. Stephanie Thatenhorst ist auf einem Bauernhof mit einem solchen Stadl im Chiemgau aufgewachsen. Dort sprang sie schon als junges Mädchen vom Gebälk ins Heu: „Da konnte man sich so schön reinplumpsen lassen“, erinnert sie sich.

das Heulager vor dem Umbau
Bild: Stephanie Thatenhorst

Die Fassade blieb erhalten: dadurch hat der Stadl seinen alten Charakter nicht verloren

Die Fassade verleiht dem Stadl seinen alten Charakter
Bild: Stephanie Thatenhorst
Die Scheune von außen
Bild: Stephanie Thatenhorst

Während ihrer Au Pair Zeit in Australien verliebte sie sich in Architektur. Nach ihrem Architekturstudium arbeitete sie dann als Innenarchitektin und realisierte gediegene Residenzen, exklusive Hotels und coole Interieurs für Bars und gemütliche Restaurants. Mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen lebt sie in München.

Den Hof ihrer Eltern führt ihre Schwester seit zehn Jahren als Biohof mit Milchwirtschaft. Als Ausgleich für das Leben in der Großstadt hatte Familie Thatenhorst schon lange ein Ferienhaus im Chiemgau gesucht – Da war es ein Glücksfall, als ihr Vater ihr die Hälfte des Heulagers im Obergeschoss des Stadls anbot. „Das war der Sechser im Lotto“, freut sich Thatenhorst daher, „Wir durften es ausbauen.“

Heute gibt es viel natürliches Licht im alten Stadl. Die Giebelfassade erhielt ein neues, großes Fenster neben den alten Öffnungen, während die Westfassade großzügig verglast wurde und beim Esstisch eine kleine Loggia an der Gebäudeecke bekam. „Ansonsten haben wir die Außenhaut so belassen, wie sie war“, sagt die Innenarchitektin. Gedämmt wurde von innen, das Dach danach verschalt und die Wände erst mit Kalk, dann mit Lehm verputzt.

Historische Fassade der Scheune
Bild: Stephanie Thatenhorst
Die historische Fassade blieb erhalten
Großes Fenster in der Fassade
Bild: Stephanie Thatenhorst
Durch das große neue Fenster in der Giebelfassade wird der Innenraum gut belichtet

Raum durch Holz

Das alte Gebälk prägt die Räume, vom großzügigen Einraum mit acht Metern Höhe bis zum gemütlichen Kinderzimmer im hinteren Teil des Gebäudes. Dort schließt das Stockbett exakt an die alte Holzkonstruktion an.

Der Stadl wirkt herrschaftlich mit seinen hohen Öffnungen
Bild: Stephanie Thatenhorst
Die hohen, schlanken Öffnungen wirken herrschaftlich
Im Hintergrund ist das Kinderzimmer zu sehen
Bild: Stephanie Thatenhorst
Die Kinderzimmer nutzen den Raum bis unter den First
Die Kinderbetten auf der Empore
Bild: Stephanie Thatenhorst
Empore für die Kinderbetten, darunter ist Stauraum
Stahl, Holz und Lehm machen die Scheune zu einem Ort des Wohlfühlens
Bild: Stephanie Thatenhorst
Der schwarze Stahl, der bei der Rolltür, der Leiter und dem Geländer verbaut ist, ergänzt Holz und Lehm

Die Dachuntersicht besteht aus neuen, sägerauen Fichtenbrettern mit einer Patina durch Essigbeize. Der Tipp dazu kam vom Handwerker. „Das ist super gelungen“, freut sich die Bauherrin. „Es sieht sehr lebendig aus, ist aber keine jodelige Altholzerscheinung.“

Naturmaterialien: Treppe, Möbel und Türen aus Ulmenholz, Nadelholz und alten Bodendielen
Bild: Stephanie Thatenhorst
Symphonie aus Naturmaterialien: alte Bodendielen für die Treppe, rötliches Ulmenholz für die eigens entworfenen Möbel und Türen sowie gebeizte Nadelhölzer für die Dachuntersicht

Nur für die Treppe verwendete die Gestalterin wurmstichiges Holz weiter. „Hier war es ein schöner Anlass, die ehemaligen Bodendielen wieder zu verwenden.“

Wohnraum, Holztreppe und First des Stadls
Bild: Stephanie Thatenhorst
Der Wohnraum öffnet sich bis unter den acht Meter hohen First

Sonst setzte sie leicht rötliches Ulmenholz ein, zum Beispiel für die Türen und die opulenten Küchenmöbel.

Offene Küche, Gäste sind willkommen
Bild: Stephanie Thatenhorst
In der offenen Küche sind Gäste willkommen
Die Kücheninsel lädt zum gemeinsamen Kochen ein
Bild: Stephanie Thatenhorst

Ausstattung mit Gewebe

Als Ergänzung zu internationalen Designexponaten, wie zum Beispiel den Superleggera Stühlen von Gio Ponti, entwarf sie das gesamte Mobiliar selbst. Die Küche, die leicht geschwungene Couch mit salbeifarbenem Samtbezug, eine Bank mit alpinen Blümchen auf pinkfarbenem Bezug, die Ankleide sowie alle Betten und das Sideboard.

Weltoffene Ausstattung im Hauptraum des Stadls.
Bild: Stephanie Thatenhorst
Wohnen im historischen Raum mit weltoffener Ausstattung
Farben und Motive: Holz und Stoff in der Küche.
Bild: Stephanie Thatenhorst
Farbtupfer und florale Motive beleben zusammen mit den warmen Hölzern den coolen Loftcharakter
das Schlafzimmer der Eltern
Bild: Stephanie Thatenhorst
Elternschlafzimmer mit Waschzuber de luxe
Übergang zwischen Bad und Schlafzimmer
Bild: Stephanie Thatenhorst
Fließender Übergang zwischen Schlafzimmer und offenem Wellnessbereich
Marmor, Ulmenholz und Messingarmaturen im Badezimmer
Bild: Stephanie Thatenhorst
Edler Marmor kombiniert mit Ulmenholz und Messingarmaturen

„Textil in sämtlichen Einsatzgebieten ist mein Lieblingsmaterial“

Auch die Schiebetüren des Sideboards sind mit Stoff bespannt, „Textil in sämtlichen Einsatzgebieten ist mein Lieblingsmaterial“, bestätigt die Designerin. Dazu passt auch der Lehmputz mit seiner textilen Struktur sehr gut.

Das Sideboard wurde mit Stoffen verziert: ein echter Hingucker
Bild: Stephanie Thatenhorst
Das Sideboard als Hingucker: hierfür wurden Ulmenholz und Stoff kombiniert

Oberflächen mit Lehm

Der verwendete Lehmputz ist durchgefärbt und enthält außerdem winzige Glimmerplättchen, die abhängig von der jeweiligen Lichteinstrahlung das Licht reflektieren und glitzern. „Sie verleihen den Wänden tatsächlich einen natürlichen Glanz“, beschreibt es die Gestalterin. Des Weiteren kann Lehm besonders gut ohne Fugen verarbeitet werden. Durch die handwerkliche Spuren bekommt ein Wohnraum so einen individuellen Charme.

Glimmerplättchen im Lehmputz. So glitzert es im Stadl
Bild: Stephanie Thatenhorst
Im Lehmputz befinden sich Glimmerplättchen: dadurch glitzert es ein wenig

Allerdings bleibt Lehm wasserlöslich, weshalb er in den Nassbereichen einen farblosen Wasserlack erhielt. Dieser muss dann immer wieder nachgearbeitet werden – für eine Dauernutzung nicht wirklich geeignet. „So wahnsinnig robust ist er nicht“, weiß Thatenhorst, „Einem Kunden muss man vorher sagen, dass er empfindlich ist.“

Lehmputz im Bad, mit Lack geschützt
Bild: Stephanie Thatenhorst
Lack in den Bädern, denn dadurch wird der empfindliche Lehmputz geschützt

Lehmputz ist außerdem baubiologisch und verbessert das Raumklima. „Der gesundheitliche Aspekt wurde in vielerlei Hinsicht umgesetzt“, fasst es die Bauherrin zusammen, „Es ist sehr angenehm hier zu wohnen.“ Vor allem auf dem Land ist Weiterbauen besonders nachhaltig, denn es spart viel graue Energie und versiegelte Verkehrsflächen. Auch an Heiz- und Warmwasser ist im Stadl gedacht – dafür sorgt die vorhandene Hackschnitzelheizung des Bauernhauses.

Modernes Zuhause

Für die Familie ist der Stadl jedes Wochenende und zudem in den Schulferien das neue Zuhause. „Es war ein sehr großer Luxus, dass ich alles so verwirklichen konnte, wie ich es haben wollte“, lacht Stephanie Thatenhorst, „auch unpragmatische Dinge, die nur der Schönheit dienen und nicht der Funktionalität.“

Diese Radikalität erzeugte ein großes Medienecho, sowohl online als auch in Print und TV. Zudem erhielt der Ausbau den ersten Preis von „Best of Interior 2019“. Die Laudatio attestiert „eine moderne Loft-Atmosphäre. Das Chiemgau trifft in dieser Scheune auf die große, weite Designwelt. Mit mehr Gefühl für die Umgebung, die eigene Heimat und zeitgenössische Gestaltung kann man kaum einrichten.“

Das Chiemgau trifft in dieser Scheune auf die große, weite Designwelt

Laudatio „Best of Interior 2019“

Vier Fragen an Stephanie Thatenhorst

Warum haben sie auf dem Bauernhof Ihrer Eltern ein Heulager zu Ihrem Feriendomizil ausgebaut?
Die Kinder lieben den Stadl sehr. Es ist schön, dass sie neben dem schnellen und lauten Stadtleben hier die Einfachheit zu spüren bekommen. Und der See ist mit dem Fahrrad gut erreichbar.

Wie vermitteln Sie zwischen alt und modern?
Ich würde sagen – zwischen alt und Zeitgeist: Dass man natürlich die Historie bewahrt und alt sein lässt, was alt da ist, aber dann nicht irgendwelche pseudoalten Dinge hinzufügt, sondern etwas zeitgenössisches. Es muss ja auch nicht an allen Ecken und Enden jodeln.

Was waren Ihre gestalterischen Prämissen?
Ein großes Augenmerk lag darauf, dass man so wenig Materialien wie möglich für die Oberflächen verwendet und das ganz konsequent durchzieht. Und ich wollte definitiv eine Wandoberfläche haben, die nicht gestrichen werden muss. Die Oberfläche sollte schon die fertige Farbe mit sich bringen – wie ein Lehmputz. Er ist mit seiner Struktur eine unglaublich schöne Erscheinung, baubiologisch und bringt ein angenehmes Raumklima. Den Lehm haben wir sogar in den Nassbereichen verwendet, wofür er eigentlich nicht geeignet ist. Der Boden ist einheitlich und das Ulmenholz für Möbel und Türen. Das waren meine Kernaussagen.

Wie verändert sich das Tageslicht in den Räumen?
Tagsüber bekommen wir durch die großen Fenster an der Westseite sehr viel Licht, wodurch der große Wohnraum trotz dunkler Wände förmlich zu glänzen beginnt. Abends entsteht durch die lediglich punktuelle Beleuchtung eine sehr gemütliche Atmosphäre.

Drei Fragen an Michaela Huber

Michaela Huber geht handwerklich meisterlich mit Lehm um. Mit einem Kollegen veredelte sie den Stadl und war 2018 zudem Preisträgerin des Claytec-Oberflächenpreises. Heute arbeitet sie als Restauratorin und Bauleiterin in der Denkmalpflege.

In was wurde der Stadl verwandelt?
In einen sehr besonderen Ort – vielleicht auch durch den erdigen Lehm. Er bringt Emotion hinein. Ich empfinde den Raum als sehr angenehm – kreativ gestalteter Wohnraum einmal anders erzählt.

Was ist das Besondere an Lehm?
Durch die Erdpigmente gibt es immer ein Lichtspiel. Das Material ist lebendig. Seine Haptik, seine Optik. Das ist für Körper und Geist wohltuend.

Wie aufwendig war die Oberfläche?
Wir haben die Oberfläche geglättet und dann noch leicht angeschliffen, damit sie optisch samtig wird und um das Gesamtbild ruhiger und homogener zu machen. Teilweise wurde sie bis zu 14 Mal mit einem Wasserlack eingelassen.

Der letzte Schliff für die verwandelte Scheune
Bild: Michaela Huber
Um die handwerklichen Spuren zu harmonisieren, wurde abschließend geschliffen

Baudaten Stadl

  • Baujahr: ca. 1900
  • Ausbaujahr: 2017
  • Grundfläche: 200 m²
  • Deckenhöhe: 8 m
  • Bauweise: Holzkonstruktion
  • Umbau: großzügige, neue Fenster, Holzfassade belassen, innen gedämmt, mit Kalk und Lehm verputzt, geschliffen, stellenweise lackiert sowie Möbel und Türen in Ulmenholz
  • Putzarbeiten: Michaela Huber für Maler Epple
  • Planung: Stephanie Thatenhorst

Text: Achim Pilz

Digitale Kommunikation – Belastungen im Home-Office

Digitale Kommunikation ist unerlässlich im Home Office

Für eine gesunde digitale Kommunikation im Home-Office ist die Akustik von entscheidender Wichtigkeit.

Corona stellt alles auf den Kopf und zwingt uns dazu, neue Wege zu gehen – auch die digitale Kommunikation betreffend. Bislang ist das Arbeiten von Zuhause nicht so recht etabliert und wir üben uns in der Improvisation. Daher stellt sich die Frage, worauf es für ein gesundheitsförderndes Home-Office wirklich ankommt.

Zwei wesentliche Kriterien für ein gesundes und stressfreies Arbeiten von zuhause finden bislang nämlich kaum Beachtung: die mitunter schlechte Akustik und die ungesunde Strahlung, die beim Telefonieren entstehen kann. Dipl.-Ing. (FH) Architektin und Baubiologin Stefanie Jörgens erklärt, wie Sie sich schützen können.

Architektin Stefanie Jörgens im Interview

Architektin Stefanie Jörgens im Interview

Frau Jörgens, in den letzten Wochen konnten wir verfolgen, wie Millionen von Menschen zum Arbeiten nach Hause geschickt wurden. Sehen Sie in dieser Situation auch Vorteile?

Die Not macht erfinderisch und wir stellen fest, dass viel mehr von zuhause aus geht, als wir dachten. Zum Beispiel fallen die An- und Abreisezeit zum Arbeitsplatz, zum Kunden oder zum Meeting weg. So können wir unsere Arbeitszeit sinnvoller nutzen. Wir sparen also Geld und Zeit und schonen daneben auch die Umwelt. 

Worin würden Sie hingegen Probleme bei der Einrichtung eines Arbeitsplatzes in den eigenen vier Wänden sehen? Liegen die Schwierigkeiten eher bei der Technik oder den persönlichen räumlichen Begebenheiten?

Die technischen Aspekte, also beispielsweise Datenschutz, Cloud-Dienste und Zugriffe auf die Server werden sich in unserem digitalen Zeitalter schnell lösen. Jetzt liegt es an uns, in unserem Zuhause einen abgegrenzten Bereich zu schaffen, an dem wir uns zum Arbeiten wohlfühlen. Es ist bekannt, dass eine gute Ergonomie ein große Bedeutung für unsere Gesundheit hat. Was jedoch bislang unberücksichtigt war, ist sogar am entscheidendsten für einen gesunden und entspannten Arbeitsplatz: die Akustik sowie die strahlungsfreie Telefonie mit dem Handy. Doch strahlungsarmes Telefonieren und eine gute Akustik sind leider selten anzutreffen.

Im Home-Office ist die digitale Kommunikation jedoch unabdingbar. Inwiefern können uns Telekommunikationsmedien denn belasten oder sogar schädigen?

Eine entspannte Kommunikation braucht angemessene akustische Voraussetzungen. Das Ausblenden von Hintergrundgeräuschen für ein konzentriertes Arbeiten kostet uns zum Beispiel ca. 30% unserer Konzentrationsfähigkeit. Wenn ich mir anschaue, wie sich momentan Videokonferenzen abspielen, so macht die Akustik bzw. die Sprachverständlichkeit einer Blechtrommel ernste Konkurrenz. Hinzu kommt die stundenlange Nutzung des Handys, bei der mit oder ohne handelsübliche Kopfhörer telefoniert wird; denn das ist eine Strahlungseinwirkung, die völlig unterschätzt wird und unseren Köper sehr belastet. Die Kombination aus schlechter Akustik und hoher Strahlung führt zu einer schnellen Erschöpfung und mindert unsere Leistungsfähigkeit ungemein.

Reicht ein hochwertiges Produkt aus, um unserer Gesundheit nicht zu schaden?

Wenn wir uns anschauen, was uns der Markt für Akustiklösungen bietet, finden sich fast ausschließlich Produkte, die in ihrer Beschaffenheit mit wiederverwertetem Sondermüll (PET & Co) vergleichbar sind. Die Materialien sind aufgeschäumt, erwärmt, oder mit neuen Chemikalien vermengt und zu neuem, teurem Sondermüll verpresst. Die meisten Optionen sind wahlweise ausschließlich aus Kunststoff oder lediglich mit Naturmaterialien vermengt, oder alternativ aus Steinwolle oder Glaswolle. Ist das die neue Kreislaufwirtschaft, die wir uns für eine bessere Zukunft wünschen? Für uns als Nutzer bedeutet das also, dass wir im Schnitt acht Stunden inmitten eines Chemie Cocktails sitzen, was in Heizperioden im Winter dann besonders prekär ist.

Gibt es Produkte für eine bessere Raumakustik auf dem Markt, die Sie weiterempfehlen können?

Das Fehlen von wirklich gesunden und hochwertigen Akustiklösungen hat mich dazu veranlasst, in enger Zusammenarbeit mit einem Toningenieur ein 100%ig natürliches Akustikprodukt mit ausgezeichnetem Klangerlebnis zu entwickeln. Es schafft eine verständliche und fokussierte Kommunikation, eine „Entstressung“ der Räume, eine Leistungssteigerung durch stressfreies Arbeiten und eine neue Qualität des Hörens und Wohlbefindens. Außerdem reguliert es das Raumklima und bindet Schadstoffe, die evtl. in der Innenraumluft sind.

Möglichkeiten der Raumgestaltung

Beispiel einer gesunden Akustiklösung
Beispiel für eine natürliche und gesunde Akustiklösung

Akustikprodukte an Wänden und Decke, auch für eine verbesserte  Kommunikation verwendbar
So könnten Sie die Raumakustik stilvoll und gesund verbessern. Die Akustikprodukte werden an den Wänden und der Decke befestigt und nehmen so keinen Platz ein.

Wie sieht es mit gesunden Kopfhörern zur Vermeidung der Strahlung aus?

Für die Arbeit im Home-Office gibt es spezielle Lösungen für Laptops. In Verbindung mit einem „Luftleiter Headset“ steht dem entspannten Arbeiten von zuhause aus nichts mehr im Weg. Handys und konventionelle Handy-Headsets verursachen erheblichen Elektrosmog direkt am Kopf. Die Luftleiter-Technik reduziert diese hochfrequente Strahlung um bis zu 98%! Bei der Verwendung des Headsets am PC oder am schnurgebundenen Telefon entsteht aufgrund der Luftleitertechnik für Mikrofon und Lautsprecher dann kein Magnetfeld mehr am Kopf.

Versetzen wir uns nun einmal gedanklich in die Zukunft. Denken Sie, dass zukünftig einige Arbeitsverhältnisse weiterhin am Home-Office Modell festhalten werden?

Die Arbeit aus dem Home-Office vereint so viele Vorzüge. Auch, wenn unsere Kinder zukünftig wieder zur Schule gehen dürfen und ein soziales Privat- sowie Berufsleben wieder möglich ist, könnten wir an einigen Privilegien der Arbeit in den eigenen vier Wänden festhalten. Denn der durch das Coronavirus ausgelöste Ausnahmezustand gibt uns einen Vorgeschmack auf eine Stadt der Zukunft, in der die Straßen von weniger Fahrzeugen befahren sind und unsere altbekannten Abläufe neu gedacht und optimiert werden. Der ersehnten Work-Life Balance sowie einer angestrebten Effizienz in jeglicher Hinsicht kommen wir ein großes Stück näher. Dem Verkehrschaos und der Luftverschmutzung wirken wir entgegen. So birgt diese Form der Arbeit die Chance, für alle eine höhere Lebensqualität zu erreichen!

Mehr Informationen zu Stefanie Jörgens und gesunden Akustiklösungen finden Sie hier.